Weg von Microsoft: Die Schweiz setzt auf digitale Unabhängigkeit

Die Schweiz treibt ihre digitale Unabhängigkeit konsequent voran. Wie das österreichische Nachrichtenportal derStandard berichtet, testet die Schweizer Bundesverwaltung mit openDesk eine europäische Open-Source-Alternative zu Microsoft 365. Nach ersten Tests mit 172 Beschäftigten ist ein erweitertes Pilotprojekt mit rund 3’000 Arbeitsplätzen vorgesehen. Langfristig könnte die Lösung auf bis zu 54’000 PCs der Bundesverwaltung eingesetzt werden. Ein bemerkenswerter Schritt, der zeigt, dass digitale Souveränität zunehmend zur konkreten politischen und wirtschaftlichen Aufgabe wird.Die Beweggründe sind nachvollziehbar: Datenschutz, Sicherheit, steigende Lizenzkosten und die Abhängigkeit von internationalen Technologiekonzernen. Die Schweiz investiert laut Bericht rund neun Millionen Franken in das Vorhaben. Erste Erfahrungen mit E-Mail und Dokumentenbearbeitung fallen positiv aus, während beispielsweise bei Videokonferenzen noch Verbesserungsbedarf besteht. Deshalb erfolgt die Umstellung schrittweise und zunächst parallel zu Microsoft 365. Dieser pragmatische Ansatz zeigt, dass digitale Unabhängigkeit nicht über Nacht entsteht, sondern durch sorgfältige Planung, offene Technologien und langfristige Investitionen.

CMX One: Digitale Souveränität für Schweizer KMU

Diese Entwicklung bestätigt uns in unserer Vision von CMX One – Die Arbeitswelt aus der Cloud. Während openDesk insbesondere grössere Organisationen und öffentliche Verwaltungen adressiert, entwickeln wir eine integrierte Open-Source-Arbeitsumgebung für kleine und mittlere Unternehmen sowie IT-Dienstleister. E-Mail, Dateiverwaltung, Kommunikation, Telefonie, Projektmanagement und kaufmännische Anwendungen sollen unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammenarbeiten. Dabei stehen die freie Wahl des Infrastrukturbetreibers, eine zentrale Benutzerverwaltung und eine möglichst einfache Bereitstellung im Mittelpunkt.

Unabhängige Infrastruktur schafft neue Möglichkeiten

Für Schweizer Hostingunternehmen und IT-Dienstleister eröffnet dieser Wandel interessante Perspektiven. Mit CMX One möchten wir ein offenes Partnernetzwerk aufbauen, über das IT-Unternehmen ihren Kunden eine vollständige Cloud-Arbeitsumgebung anbieten können – auf eigener Infrastruktur oder bei einem frei gewählten Hostinganbieter. Die Lösung soll sowohl eigenständig betrieben als auch als professioneller Managed Service angeboten werden können. So entstehen neue Möglichkeiten für langfristige Kundenbeziehungen, wiederkehrende Dienstleistungen und eine digitale Infrastruktur, deren Kontrolle nicht bei wenigen globalen Anbietern liegt.

Unser Fazit: Digitale Unabhängigkeit ist eine echte Chance

Die Schweizer Bundesverwaltung zeigt mit ihrem openDesk-Projekt, dass der Wechsel zu offenen und unabhängigen Technologien auch im grossen Massstab ernsthaft geprüft und umgesetzt werden kann. Für uns ist das ein wichtiges Signal und eine zusätzliche Motivation, CMX One weiterzuentwickeln. Wir sind überzeugt, dass digitale Souveränität nicht nur grossen Behörden und Konzernen vorbehalten sein darf. Auch kleine Unternehmen sollen von sicheren, leistungsfähigen und wirtschaftlichen Open-Source-Lösungen profitieren können. Genau dafür entwickeln wir CMX One. Open Source. Datensouverän. Unabhängig. Weitere Informationen findest Du im Originalartikel von derStandard.